Kaffee Kompass:

Von der Bohne zum Kaffeebaum

Ein Kaffeebaum entsteht aus einer Bohne, die, noch umgeben von Ihrer Pergamenthülle, knapp unterhalb der Oberfläche in ein gut drainiertes, sandiges Beet eingepflanzt wird.

An der Unterseite der Bohne entsteht ein Riß, aus dem ein winziger Trieb sprießt, der sich im Boden zu verankern sucht.

Vier lange, arbeitsintensive Jahre hindurch muß die Pflanze genährt und geschützt werden, bevor sie die ersten Früchte trägt.
Die Lebensdauer einer Kaffee-Pflanze beträgt 25 Jahre, die intensive Pflege umfaßt Schneiden, Harken des Bodens, Düngen, Jäten, Mulchen und Bewässern.

Was Wasser anbelangt, ist Kaffee eine wahre Primadonna. Die Bewässerung muß ausreichend, darf aber auch keinesfalls zu viel sein.
Kaffeebäume sind außerdem sehr frostempfindlich und erleiden durch Kälte dauerhafte Schäden oder sterben sogar ganz ab.

Die Blätter des Kaffeebaums sind glänzend und immergrün. Der Kaffeebaum kann gleichzeitig Blüten, grüne und reife, rote Früchte tragen, weshalb die Pflücker mehrmals im Jahr zu demselben Baum zurückkehren.

Den besten Ertrag wirft ein Kaffeebaum im Alter von sieben Jahren ab. Ein einziger Baum liefert weniger als fünf Kilogramm Früchte pro Jahr. Nach der Verarbeitung schrumpf die Menge auf weniger als ein Kilogramm Rohkaffee.