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Kaffee Kompass:
Die Kreation einer Mischung
Die Mischung dient der Verbesserung der Qualität, da nur
wenige Bohnen derselben Provenienz allein eine Tasse Kaffee mit abgerundetem Aroma
ergeben. Die meisten Kaffeefirmen legen Wert auf konstante Qualität ihrer
Markenware, und nur durch Sorgfalt und feine Veränderungen der Mengenanteile
sowie der Röstung kann für eine Kaffeemischung Monat für Monat
gleich guter Geschmack gewährleistet werden.
Frost, Dürre, Krankheit oder Revolution sind die Ursachen
dafür, daß eine bestimmte Kaffeesorte nicht erhältlich ist, oder
im Preis steigt. Dann wird sie von einer anderen Kaffeesorte aus einem anderen
Teil der Welt ersetzt, ohne, daß für den Konsumenten geschmackliche
oder preisliche Unterschiede erkennbar sind. Je mehr Kaffeepartien eine Mischung
enthält, um so einfacher ist der Austausch einer Partie.
Dennoch gibt es einige Spitzenkaffees, die unvermischt getrunken
werden - dies ist in erster Linie ein Preisfrage. Dazu zählen die Arabica-Sorten
aus den Hochlagen, wie z.B. der Jamaika Blue Mountain. (Link zum Text)
Arabica-Kaffees zeichnen sich meist durch unterschiedliche
Säuregrade aus, womit der angenehme zitrustönige Geschmack gemeint ist,
der Kaffee mit vollem Körper, aber "flacherem" Geschmack "emporhebt".
Säurehaltige Kaffees eignen sich gut für Mischungen, die mit Milch oder
Sahne getrunken werden.
Andere Kaffees werden den Mischungen ihres Körpers wegen oder aufgrund ihres
weinartigen, verspielten oder rauchigen Geschmacks beigefügt; solche Mischungen
genießt man am besten schwarz und nach dem Essen.
Nicht nur die Kombination sondern auch die Dosierung
der Kaffeebohnen bestimmt das Ergebnis, und nichts ist ausschlaggebender für
eine Kaffeemischung als der Röstgrad.
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